Projekte-Obstbau - Irriport Bewässerungssysteme

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Obstbau

Projekteigenschaften einer Bewässerungsanlage
in Klingenberg bei Aschaffenburg (ca. 12 ha)

- Bewässerung der Obstkulturen Kernobst und Steinobst
- Die Wasserversorgung erfolgt über einen Brunnen mit ca. 17 m³/h Schüttung
- Die Hauptwasserleitung ist als PEHD 75 mm über eine Strecke von 1,2 km verlegt
- Die Verteilung erfolgt über 10 Bewässerungskreise mit je ca. 1,5 ha
- Die Wasserausbringung erfolgt über eine Druckerhöhungspumpe mit 5,5 KW
- Automation der Anlage über eine Funksteuerung mit Bodenfeuchtemessung
- Große Distanzen und eine schwierige Topographie zwischen dem Obsthof und den Obstschlägen
  wurden beim Datentransfer per UkW-Funk problemlos überwunden.
- Die Steuer-, Mess- und Regeltechnik arbeitet energetisch vollkommen autonom über
solarbetriebene Relaisstationen.
- Automatische Filtration und Fertigation.

Vorteile durch eine intelligente Automatisierung
1- Die Dimensionierung der Rohre, Verlegegräben, Pumpen, Filter, Magnetventile kann sehr viel kleiner ausfallen als bisher üblich.

2- Die Automation stellt sicher, dass jeder Sektor separat mit Wasser versorgt wird, dass jedes Magnetventil automatisch einzeln geöffnet und geschlossen wird.

3- Zur Bestimmung des richtigen Bewässerungszeitpunktes werden verlässliche Daten über die Bodenfeuchte herangezogen, zum Beispiel Saugspannungswerte.

Bewässerungsmanagement:
Der Boden wird rechtzeitig mit Wasser aufgefüllt, sodass nie ein Mangel an den Obstbäumen entstehen kann. Im Ergebnis weist der Boden permanent eine
Bodenfeuchte zwischen 75 und 90 % nFK auf. Daraus ergeben sich in niederschlagsarmen Perioden je nach Witterung und Jahreszeit relativ kurze
Bewässerungsintervalle von 2 – 4 Tagen. Es werden nie alle Bewässerungskreise zur selben Zeit bewässert, sondern immer nur ein Segment.
Die Reihenfolge der Bewässerungsstarts wird über den Bodenfeuchtestatus bestimmt.
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Projekteigenschaften einer Bewässerungsanlage
in Finthen bei Mainz (ca. 65 ha)

- Bewässerung des Kirschenanbaus sowie das übrige Stein- und Kernobstsortiment
- Die Wasserversorgung erfolgt über das öffentliche Trinkwassernetz (15 m³/h)
- Mit dem Trinkwasserzulauf über einen 4 m³ Zwischenbehälter wird die gesetzlich vorgeschriebene
  Systemtrennung erreicht.
- Die Hauptwasserleitung ist als PEHD 110 mm über eine Strecke von 3 km verlegt
- Verteilt wird das Wasser auf über 30 Bewässerungskreise mit 0,5 bis 2 ha Größe.
- Die Wasserausbringung erfolgt über eine Druckerhöhungsanlage
- Die gesamte Anlage wird über Funk mittels Bodenfeuchtemessung gesteuert.
- In diesem Beispiel findet auf Grund der großen Distanzen und der schwierigen Topographie zwischen
--Steuerungszentrale und den Feldern ein Datentransfer per UkW-Funk über solarbetriebene Relais statt.
- Das System arbeitet energetisch vollkommen autonom.
- Auf Grund der Qualität des Trinkwassers, welches die Anlage versorgt, gibt es keinen Schmutzpartikeleintrag.
- Eine Filteranlage ist deshalb nicht erforderlich.
Vorteile durch eine intelligente Automatisierung:
1- Die Dimensionierung der Rohre, Verlegegräben, Pumpen, Filter, Magnetventile kann sehr viel kleiner ausfallen als bisher üblich.

2- Die Automation stellt sicher, dass jeder Sektor separat mit Wasser versorgt wird, dass jedes Magnetventil automatisch einzeln geöffnet und geschlossen wird.

3- Zur Bestimmung des richtigen Bewässerungszeitpunktes werden verlässliche Daten über die Bodenfeuchte herangezogen, zum Beispiel Saugspannungswerte.

Bewässerungsmanagement:
Die 9 Obstbaubetriebe mit unterschiedlich großen Anbauflächen und unterschiedlichen Obstkulturen haben jeder einen eigenen, persönlichen Zugang zur Steuerung
und so die Möglichkeit ihre Schläge individuell, kurzzyklisch zu bewässern. Die Abrechnung der Wasserverbräuche erfolgt über Wasserzähler.
Die Betriebe haben je nach ihrem Flächen- und Investitionsanteil ihre Wasserrechte verteilt und über einen Wochenkalender die Bewässerungszeitfenster organisiert,
sodass jeder die Möglichkeit hat seine Schläge im 3-Tages-Zyklus zu bewässern. Eine Erweiterung der Anlage von 65 ha auf 130 ha
ist sehr einfach durch Ergänzung eines  zusätzlichen Trinkwasseranschlusses möglich.
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Projekteigenschaften einer Bewässerungsanlage
in Dieblich bei Koblenz (ca. 15 ha)

- Bewässerung von diversen Obstbaukulturen
- Die Wasserversorgung erfolgt über einen Brunnen mit ca. 17 m³/h Schüttung
- Die Hauptwasserleitung ist als PEHD 75 mm über eine Strecke von 1 km verlegt
- Die Verteilung erfolgt über 20 Bewässerungskreise mit 0,5 bis 2,5 ha Größe.
- Die Wasserausbringung erfolgt (topografisch bedingt) mittels Druckerhöhungsanlage
- Automation der Anlage über eine Funksteuerung mit Bodenfeuchtemessung
- Auch in diesem Beispiel findet auf Grund der großen Distanzen und der schwierigen Topographie zwischen der
--Steuerungszentrale (im Betriebsgebäude im Ort) und den Parzellen ein Datentransfer per UkW-Funk über
 -solarbetriebene Relais statt.
- Das System arbeitet energetisch vollkommen autonom
- Die Brunnenwasserfiltration erfolgt vollautomatisch
Vorteile durch eine intelligente Automatisierung:
1- Die Dimensionierung der Rohre, Verlegegräben, Pumpen, Filter, Magnetventile kann sehr viel kleiner ausfallen als bisher üblich.

2- Die Automation stellt sicher, dass jeder Sektor separat mit Wasser versorgt wird, dass jedes Magnetventil automatisch einzeln geöffnet und geschlossen wird.

3- Zur Bestimmung des richtigen Bewässerungszeitpunktes werden verlässliche Daten über die Bodenfeuchte herangezogen, zum Beispiel Saugspannungswerte oder TDR-Messwerte.

Bewässerungsmanagement:
Dem Betriebsleiter stehen am PC umfängliche Daten (Wetterdaten, Prognosedaten, Bodenfeuchtewerte) zur Verfügung, die alle 15 Minuten abgeglichen werden. Das Bewässerungsmanagement von ca. 15 ha Obstbaufläche ist so konzipiert, dass jeder Schlag, jede Parzelle im max. Abstand von 2 bis 3 Tagen mit Wasser versorgt werden kann.
Ein automatisches Düngedosiersystem ermöglicht die einfache und präzise Fertigation der Obstanlage, so wie sie in Gewächshausanlagen zum Einsatz kommt.

Der Bewässerungszeitpunkt wird per Bestimmung des Sättigungsdefizites im Boden ermittelt. Sobald die Bodenfeuchte unter 75 % Bodensättigung fällt, erfolgt ein Bewässerungsstart. Die Bewässerungsmenge definiert sich über den kalkulatorischen Wurzelhorizont einer Kultur und die standortspezifischen Bodenverhältnisse. Außerdem werden u.a. der  Entwicklungszustand der Kultur sowie der vegetationsperiodische Zeitpunkt im Jahresverlauf berücksichtigt.

Diese präzise Steuerung mit dem Ziel einer optimierten Wasser- und Nährstoffversorgung ist nur im Rahmen einer automatisierten Bewässerungsanlage mit zentraler Steuerung möglich.


 
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